
Was das Land charakterisiert, ist für seine Hauptstadt doppelt so richtig
Im Jahr 1147 ab dem Fürsten Juri Dolgoruky gegründet, stellt Moskau heute eine einmalige Kombination der Gegenwart und des Mittelalters dar. Wolkenkratzer, Fünf-Sterne-Hotels, Banken,exklusive Restaur
ants und Limousinen – alles, wodurch die moderne Hauptstadt eines europäischen Staates geprägt ist, lebt mit monumentalen Mauern alter Klöster und goldenen Kuppeln russischer Kirchen friedlich zusammen.
In der Vergangenheit war Moskau durch seine Kirchen berühmt. In der Sowjetzeit ab 1917-1990 wurden aber die Hunderte ab Kirchen geschlossen oder zerstört. Und nur in den letzten 13 Jahren vollzieht sich im Lande die Wiederbelebung der religiösen Tätigkeit. Unter Gläubigen gibt es vorwiegend russische orthodoxe, aber unter ihnen gibt es auch Katholiken, Juden und Moslems. Die Bevölkerung der 9 Millionen großen Stadt ist multinational, dabei machen die Russen etwa 85% aus. Die übrigen Einwohner gehören zu Nationalitäten der ehemaligen Sowjetunion: Ukrainer, Weißrussen, Tataren, Armenier ... Moskau nennt man oft das Herz Russlands, sein politisches, industrielles und kulturelles Zentrum. Gleichzeitig ist der Kreml das Herz Moskaus. Er wurde als eine Holzfestung erbaut und das Herz Moskaus. des 15. Jahrhunderts in Backstein umgebaut, dann wurde er zum Bollwerk der russischen Staatlichkeit, zum offiziellen Sitz der russischen Zaren und Häupter der russisch orthodoxen Kirche.
Zur Erhaltung der Traditionen befindet sich das Arbeitszimmer des Oberhauptes des russischen Staates auch heute im Kreml. Beim Besuch seiner Kathedralen und Museen, der Rüstkammer und der Diamantensammlung wird Ihnen unbedingt gezeigt, wo das Büro des Präsidenten Russlands liegt. Moskau hat eine große Anzahl Museen. Einige sind mit der Geschichte ve
rbunden, andere mit Musik, Literatur, Malerei gewidmet.
Das Puschkin-Kunstmuseum
Das Puschkin-Kunstmuseum verfügt beispielsweise über eine glänzende Sammlung west-europäischer Malerei, in der die Werke französischer Impressionisten, flämische und italienische Malerei vertreten sind.
Die staatliche Tretjakow - Gemäldegalerie stellt eine Sammlung russischer Malerei dar, angefangen ab Ikonen der IX.-XIX. Jh. bis zu Gemälden der Porträtisten des XVIII. Jahrhunderts und der Malerei und Grafik des XX. Jahrhunderts. Insgesamt gibt es in Moskau über 80 Museen. Die Moskauer U-Bahn ist sehr sehenswert. Nicht ab ungefähr zählt sie zu den schönsten in der Welt. Jede Station hat ihren Stil und ihre Geschichte. Die mit Marmor, Bronzenfiguren und prunkvollen Leuchtern geschmückten unterirdischen Paläste wurden mit dem einzigen ideologischen Ziel geschaffen, das hungernde Volk daab zu überzeugen, dass ihre Zukunft auch ebenso schön wird, wenn sie viel arbeiten werden.
Das war Mitte der 30er Jahre, aber auch heute fasziniert die Schönheit der Moskauer U-Bahn weiter diejenigen, die das erste Mal dorthin kommen. Insgesamt gibt es in Moskau über 150 Stationen. Das erlaubt schnell, sicher und bequem jede Ecke Moskaus zu erreichen. Moskau verfügt über ein gutes Netz der öffentlichen Verkehrsmittel, das U-Bahn, Bus, Obus und Straßenbahn einschließt.

